Grundpreis plus Module oder ein Plan? Preismodelle von Werkstattsoftware im Vergleich
Modulpreise gegen gebündelte Pläne: Warum die Monatsrechnung erst aus der Summe der Häkchen entsteht — plus Arbeitsplätze, Kasse, Kundenportal, E-Rechnung und Migration inklusive Original-PDFs.

Cloudbasierte Werkstattsoftware für Fahrradbetriebe gibt es in zwei Preislogiken: ein niedriger Grundtarif mit vielen kleinen Zubuchungen — oder ein Plan, in dem der Alltagsbetrieb enthalten ist. Beide Modelle bedienen denselben Betriebsalltag, führen aber zu sehr unterschiedlichen Monatsrechnungen. Dieser Vergleich zeigt, worauf Sie beim Rechnen achten sollten. Die kurze Version: Was im Modulmodell einzeln kostet — Kasse, Terminbuchung, Rechteverwaltung, Mahnwesen, jeder weitere Arbeitsplatz — steckt bei SimpliServ im Plan.
Der zentrale Unterschied: Grundpreis plus Module oder ein Plan
Im Modulmodell bringt der Hauptzugang eine feste Zahl gleichzeitiger Arbeitsplätze mit. Typische Einzelpositionen daneben: eine einmalige Einrichtungsgebühr, die Cloud-TSE für die Kasse, jeder weitere Arbeitsplatz, die Rechteverwaltung, die Online-Terminbuchung, der Webshop-Import, das Mahnwesen und die Buchhaltungsschnittstelle.
Das führt zu einer typischen Erfahrung: Der Einstiegspreis stimmt, die tatsächliche Monatsrechnung ergibt sich erst aus der Summe der Häkchen.
SimpliServ bündelt genau diese Bausteine in Stufen. Pro kostet 119 € im Monat und enthält fünf Nutzer, die Registrierkasse, Lager mit Seriennummern, Online-Termine, Mahnwesen, Zeiterfassung und die Shop-Anbindung. Add-ons gibt es, aber sie betreffen Ausnahmen wie zusätzliche Standorte oder Dienstplanung, nicht den Alltagsbetrieb.
| Baustein | Typisches Modulmodell | SimpliServ Pro |
|---|---|---|
| Einrichtung und Datenübernahme | einmalige Gebühr | inklusive |
| Registrierkasse | Cloud-TSE als monatliches Modul | enthalten |
| Online-Terminbuchung | einmalig plus monatlich | enthalten |
| Rechteverwaltung | Modul | enthalten, granulare Rollen ab Business |
| Mahnwesen | Modul | enthalten |
| Fünf Nutzer | Aufpreis je Arbeitsplatz | enthalten |
Was ein spezialisiertes Modulmodell abdeckt
Eng am deutschen Fahrradfachhandel gebaute Lösungen bedienen einzelne Branchenschnittstellen. Die Zweiradwelt bedient SimpliServ genauso genau: Rahmen- und Seriennummern am Fahrzeug, Ersatzteilbestellung über VeloConnect, Lager mit Lagerorten und Inventur, Online-Terminbuchung für Service-Slots, Vermietung — und ab Business ergänzen Sie jede weitere Anbindung selbst über die offene API und den MCP-Connector.
Für alle anderen kippt das Bild schnell. Die Spezialisierung endet am Fahrrad, und das Preismodell verlagert die eigentliche Rechnung in die Zubuchungen: Kasse, Terminbuchung, Rechteverwaltung, Mahnwesen und jeder weitere Arbeitsplatz kosten extra. Was als günstiges Einstiegssystem beginnt, ist im Alltag selten ein günstiges Einstiegssystem.
Wo SimpliServ gewinnt
Der Kunde fragt nicht nach, er sieht nach. Das Kundenportal funktioniert ohne Login: Statuslink, Freigabe des Kostenvoranschlags direkt im Browser, automatische Nachricht bei Fertigstellung per WhatsApp, SMS oder E-Mail. In Werkstätten mit hohem Reparaturaufkommen ist das der spürbarste Unterschied im Tagesgeschäft.
Jede Rechnung ist bereits eine E-Rechnung. Die strukturierten ZUGFeRD-Daten stecken automatisch im PDF, mit fortlaufenden Nummernkreisen und Festschreibung. Niemand muss ein Format wählen.
Mehr als Fahrrad. Dieselbe Software deckt E-Scooter, KFZ, Elektronik und allgemeinen Service ab. Für Betriebe, die längst nicht mehr nur Räder annehmen, entfällt damit das Zweitsystem.
Offen nach außen. Ab Business gibt es API-Zugang und einen MCP-Connector für eigene Anbindungen und KI-Werkzeuge, dazu Workflows, die wiederkehrende Schritte automatisch auslösen.
Anpassbar ohne Projektkosten. Eigene Felder, Vorlagen und Formulare, eigene Rollen und Rechte, ab Business ein Workflow-Builder sowie API und MCP-Connector: Sie passen die Software an Ihren Ablauf an, statt Ihren Ablauf an die Software. Dafür braucht es keine Beraterstunden und keinen Entwickler.
Günstig und planbar. Der Einstieg kostet 49 € im Monat, im Jahresabo aktuell 19 € in den ersten vier Monaten; Pro mit fünf Nutzern liegt bei 119 € statt zunächst 49 €. Einrichtung und Datenübernahme übernimmt SimpliServ (Wert 199 €, derzeit kostenlos), es gibt keine Lizenz je Arbeitsplatz und nach dem Test keine Mindestlaufzeit.
Für Fahrradhändler gebaut, nicht nur passend gemacht
SimpliServ ist auf Zweiradbetriebe zugeschnitten: Rahmennummern und Seriennummern am Fahrzeug, Ersatzteilbestellung direkt aus dem System über die VeloConnect-Anbindung, Lager mit Lagerorten und Inventur, Reparaturannahme mit Fotos und Unterschrift am Tablet, Online-Terminbuchung für Service-Slots, Vermietung und Verleih — und dieselbe Software deckt E-Bikes, E-Scooter und alles andere ab, was der Betrieb zusätzlich annimmt.
Modern statt gewachsen. SimpliServ läuft im Browser — am Tresen, am Tablet in der Werkstatt, am Handy unterwegs. Keine Installation, kein Server im Hinterzimmer, keine Jahresversion, die ein Techniker einspielt, keine nervigen Update-Fenster, in denen der Betrieb steht: Neue Funktionen sind einfach da, im Preis enthalten. Die Oberfläche ist auf Tempo gebaut statt auf Menübäume, neue Mitarbeitende kommen ohne Schulungswoche zurecht.
Umstieg aus einem Cloud-System: der wichtigste Punkt
Cloud-Lösungen speichern Daten nicht lokal, sondern beim Anbieter — ein vollständiger Datenexport ist deshalb oft keine Kleinigkeit. Für genau diesen Fall gibt es bei SimpliServ ein eigenes Migrationswerkzeug: Gemeinsam mit Ihnen und über Ihren eigenen, berechtigten Zugang werden ausschließlich Ihre eigenen Daten übernommen — Kunden, Fahrzeuge und die vollständige Beleghistorie, inklusive der originalen Rechnungs-PDFs im gewohnten Layout. Im Altsystem wird dabei nichts verändert.
Das Ziel dieser Migration ist bewusst formuliert: Das alte System kann danach vollständig abgeschaltet werden, ohne dass Ihre Belegarchive verloren gehen.
Häufige Fragen
Verliere ich beim Wechsel meine alten Rechnungen?
Nein. Die Migration übernimmt die Beleghistorie samt der Original-PDFs, sodass Aufbewahrungsfristen erfüllt bleiben. Die konkrete Aufbewahrungspflicht klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.
Was ist mit Rahmennummern und Fahrzeughistorie?
Fahrzeuge und Seriennummern sind in SimpliServ eigene Datensätze mit vollständiger Service-Historie und werden bei der Migration mit übernommen.
Ist SimpliServ für eine Ein-Personen-Werkstatt nicht zu groß?
Dafür gibt es Starter für 49 € im Monat mit Annahme, Aufträgen, Angeboten, Rechnungen und Terminen. Die Kasse lässt sich als Add-on dazubuchen.
Wie lange dauert der Umstieg?
In der Regel ein bis zwei Tage bis zur Arbeitsfähigkeit. Import und Einrichtung übernimmt SimpliServ.
Warum Betriebe zu SimpliServ wechseln
- Ein Preis, kein Baukasten. Kasse, Lager, Termine, Aufträge, Mahnwesen, Zeiterfassung und E-Rechnung stecken im Plan — keine Modulhäkchen, keine Lizenz je Arbeitsplatz, keine Mindestlaufzeit nach dem Test.
- In ein bis zwei Tagen produktiv. Datenimport und Einrichtung übernimmt SimpliServ. Kein Einführungsprojekt, keine Beraterstunden, keine Schulungswoche.
- Kunden, die nicht mehr anrufen. Statuslink ohne Login, Freigabe des Kostenvoranschlags im Browser, automatische Fertigmeldung per WhatsApp, SMS oder E-Mail. Das entlastet den Tresen spürbarer als jede Funktionsliste.
- Rechtssicher ab dem ersten Beleg. RKSV mit DEP-Export und FinanzOnline, deutsche TSE, signiert über fiskaly — und jede Rechnung automatisch als E-Rechnung mit eingebetteten ZUGFeRD-Daten.
- Wächst mit, ohne Zweitsystem. Fahrrad und E-Bike, E-Scooter, KFZ, Elektronik, Handel, Vermietung und Montage laufen in derselben Software, auf demselben Artikelstamm.
- Offen statt eingemauert. Eigene Felder, Vorlagen und Formulare, eigene Rollen und Rechte, Workflow-Builder, API und MCP-Connector ab Business. Anpassungen ohne Entwickler, Export der eigenen Daten jederzeit.
- Der KI-Telefonassistent ist schon dabei. Er nimmt Anrufe rund um die Uhr an, kennt den Auftragsstatus und bucht Termine im Gespräch — ohne Zusatzvertrag und ohne Minutentarif.
Fazit
Ein Modulmodell kann aufgehen, solange ein Betrieb ausschließlich Räder annimmt und nur wenige Bausteine braucht. In allen anderen Fällen gewinnt SimpliServ klar: ein Preis statt einer Summe aus Modulen, fünf Nutzer inklusive, Kasse, Online-Terminbuchung, Rechteverwaltung und Mahnwesen ohne Aufpreis, Kunden, die ihren Status selbst sehen — und jede Rechnung automatisch als E-Rechnung.
Das stärkste Argument liegt beim Wechsel selbst: Die Migration bringt Kunden, Fahrzeuge und die komplette Beleghistorie inklusive der originalen Rechnungs-PDFs mit, sodass das Altsystem danach vollständig abgeschaltet werden kann. Preise ansehen oder Funktionen vergleichen.
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